Inklusion

Aktuelles [Archiv]

DatumTitel und Text

7.5.2019Stipendium für Handicap und Studium
 Riedlingen (kobinet) Jeder Mensch soll die Chance auf persönliche und berufliche Weiterentwicklung durch ein akademisches Studium haben – unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten oder individuellen Beeinträchtigungen. Daher vergibt die SRH Fernhochschule das Stipendium „Handicap & Studium“. Bewerbungen für das Stipendium können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden.

„Gerade für Menschen mit Handicap oder einer chronischen Erkrankung ist unser Fernstudium die ideale Lösung, um trotz ihrer besonderen Lebenssituation mittels E-Learning von Zuhause aus zu studieren. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass Studierende mit Handicap ihren Traum von einem akademischen Studium verwirklichen können,“ so Prof. Dr. Joachim Merk, Prorektor für Studium und Lehre an der SRH Fernhochschule. Neben der Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen mit detailliertem Lebenslauf, Nachweis der Beeinträchtigung und ausgefülltem Bewerbungsbogen ist ein Letter of Motivation gefordert. Darin skizzieren die Bewerber, warum sie die richtige Person sind, um durch das Stipendium „Handicap & Studium“ gefördert zu werden.

Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden – mehr Informationen gibt es unter diesem Link.
https://www.mobile-university.de/beratung-service/foerderung-finanzierung/stipendien/

29.4.2019Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
 „Mission Inklusion“ lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2019.
Ziel des Protesttages, der 1992 ins Leben gerufen wurde, Interessen zu bündeln und gemeinsam auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen. Wir geben einen kurzen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten anlässlich dieses Tages in Berlin.

Protesttag 5.Mai: Zentrale Kundgebung am Wittenbergplatz

Anlässlich des zehnten Jahrestages der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention wird die zentrale Kundgebung in diesem Jahr sicherlich besonders laut. Der Berliner Behindertenverband übernimmt die Organisation, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, spricht auf der Abschlusskundgebung.
Informationen zum Aktionstag 5. Mai 2019:

Startzeit: 14 Uhr
Startpunkt: Nollendorfplatz
Ziel: WIttenbergplatz
Kundgebung: 15:30 bis 17 Uhr

Auf der Abschlusskundgebung stehen zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.protesttag-behinderte.de/

9.4.2019Der Petitionsauschuss sieht bedarf für Gesetzestexte in Leichter Sprache
 Berlin (hib/kobinet) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages sieht Bedarf, den Gebrauch der sogenannten Leichten Sprache auch seitens der Bundesregierung auszubauen. In der Sitzung am Montag beschlossen die Abgeordneten daher einstimmig, eine entsprechende Petition dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Material zu überweisen und sie den Fraktionen des Bundestags zur Kenntnis zu geben. In der Eingabe fordert ein Petent, Gesetze und Verordnungen auch in Leichter Sprache zu veröffentlichen und damit den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zu entsprechen.

Zur Begründung führt er an: Gesetzes- und Verordnungstexte seien in der Regel schwer verständlich. Sie sollten daher seiner Auffassung nach in einer Sprache veröffentlicht werden, "die auch Menschen mit Behinderung leicht verstehen können".

In der Begründung zu seiner Beschlussempfehlung weist der Petitionsausschuss darauf hin, dass unter Leichter Sprache eine besondere Form der textlichen Darstellung verstanden werde, die aus kurzen Sätzen mit einfachen, anschaulichen Wörtern, unterstützt durch Bildelemente, besteht. Schon jetzt, so heißt es weiter, seien Behörden verpflichtet, Informationen in Leichter Sprache zur Verfügung zu stellen. Diese Verpflichtung ergebe sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention. Im Einklang mit dieser gebe die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung seit 2011 konkrete Regelungen zur Leichten Sprache vor, schreiben die Abgeordneten.

"Jede Behörde der Bundesverwaltung muss auf ihrem Internetauftritt zusätzlich Informationen in Leichter Sprache bereitstellen", heißt es in der Beschlussempfehlung.Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts habe der Bundestag im Behindertengleichstellungsgesetz zudem die Verpflichtung zur vermehrten Information mittels einfacher Texte geschaffen.

"Seit 1. Januar 2018 sollen Bundesbehörden und Sozialversicherungsvertreter mit Menschen mit einer geistigen oder seelischen Behinderung in einfacher und verständlicher Sprache kommunizieren", schreibt der Petitionsausschuss.

Im Hinblick auf die Forderung des Petenten, Gesetzestexte in Leichter Sprache zu formulieren, weist der Ausschuss darauf hin, dass Erläuterungen zu einzelnen Gesetzen schon heute auf den Internetseiten der Ministerien in Leichter Sprache zu Verfügung gestellt würden. Gleichwohl werde mit der Petition auf ein grundlegendes Anliegen in einer inklusiven Gesellschaft aufmerksam gemacht. Der Zugang zu Rechtsquellen und Informationen stelle eine Grundvoraussetzung für eine umfassende und selbstständige Teilhabe an der Gesellschaft dar. Das gelte auch für Gesetzes- und Verordnungstexte. Die von der Bundesregierung jetzt schon getroffenen Maßnahmen, mit denen der UN-Behindertenrechtskonvention nachgekommen werden soll, seien sinnvoll und fänden die Unterstützung des Petitionsausschusses, heißt es in der Beschlussempfehlung. Dennoch gebe es weiterhin Bedarf, "den Gebrauch von Leichter Sprache auszubauen und so flächendeckend Informationen in einer Art und Weise zur Verfügung zu stellen, die auch für Menschen mit Behinderung gut verständlich und zugänglich ist", urteilen die Abgeordneten.

1.4.2019Die Bundeskanzlerin möchte in Fragen der Inklusion neue Wege gehen.
 Berlin (kobinet) Bundeskanzlerin Angela Merkel ist dafür bekannt, dass sie bestimmte Diskussionen erst einmal laufen lässt, um dann mit ruhiger Hand Lösungen herbeizuführen. In diese Kategorie dürften wohl auch die neuesten Entwicklungen in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) fallen, die sich nach der Videobotschaft der Kanzlerin zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-BRK am Wochenende vollzogen haben und am frühen Morgen des heutigen 1. Aprils aus gut informierten Kreisen durchsickerten.

Der Kanzlerin muss es wohl äusserst zuwider und peinlich gewesen sein, dass die Bundesregierung und vor allem der Deutsche Bundestag vom Bundesverfassungsgericht in Sachen Wahlrechtsausschlüsse so vorgeführt wurde. Noch heute will der Deutsche Bundestag auf Initiative der Kanzlerin und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in einer Sondersitzung zusammen kommen und die Wahlrechtsausschlüsse abschaffen, so dass diejenigen, die bisher vom Wahlrecht ausgeschlossen waren, nun auch bei der Europawahl wählen können. "Wir können es uns nicht mehr leisten, erneut vom Bundesverfassungsgericht vorgeführt zu werden, nachdem die Oppositionsfraktionen aus FDP, Bündnis 90/Die Grünen und die LINKE das höchste Gericht erneut angerufen haben. Diese ungewöhnliche Koalition müssen wir im Keime ersticken und das Wahlrecht nun schnell ermöglichen", soll die Kanzlerin in einer internen Besprechung gesagt haben, zu der auch CSU-Chef Horst Seehofer aus München nach Berlin zitiert worden sei. Es müsse nun endlich Schluss mit dem mittelalterlichen Denken in der CDU/CSU Fraktion über behinderte Menschen sein, soll es durch die dicken Wände des Kanzleramts geschallt haben. Die Kanzlerin habe es satt, dass es in einer Reihe von Ländern mir nix, dir nix plötzlich möglich sei, die Wahlgesetze zu ändern, nur der Deutsche Bundestag mache sich zum Affen.

Diesem Unmut der Kanzlerin ist es wohl auch zu verdanken, dass nach weitgehend vertanenen zehn Jahren UN-Behindertenrechtskonvention der heutige Tag auch dazu genutzt wird, um eine Reihe weiterer längst überfälliger Gesetzesvorhaben auf den Weg zu bringen. Mit der Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege müsse nun Schluss sein, das habe die Union schon zum Teil in den 70er Jahren gefordert. Ein Budget für Ausbildung, die Entfristung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung nach 2022 und die Abschaffung des Mekrkostenvorbehalts seien weitere wichtige Punkte für diese Reform.

Anscheinend will sich Bundeskanzlerin Merkel in ihrer letzten Amtsperiode noch ein Denkmal in Sachen Behindertenpolitik setzen. Aus ihrer Zeit nach ihrem Skiunfall weiß die Kanzlerin nämlich noch sehr gut, wie doof es ist, mit Krücken ständig auf Barrieren zu stoßen. Deshalb sollen nun auch private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit gesetzlich verpflichtet werden. "Das hätten wir einfacher haben können. Hätten wir 2016, als die Leute sich am Geländer an der Spree angekettet haben, schon dieser Regelung zugestimmt, hätten wir viele neue Barrieren schon verhindern können", soll die Kanzlerin getönt haben. Hier scheint die Kanzlerin von US Präsident Bush senior gelernt zu haben, der 1990 schon das US-amerikanische Antidiskriminierungsgesetz unterzeichnet hat. Vielleicht will sie mit dieser Initiative einfach auch nur Donald Trump Paroli bieten, der immer wieder versucht, das US-Antidiskriminierungsgesetz zu schwächen. Ach ja - und dann ist da noch die Sache mit der Aussonderung. Davon habe die Kanzlerin auch langsam die Nase voll, daher will sie sich heute noch mit den Länderchefs treffen, um endlich einen Sprung nach vorne bei der schulischen Inklusion zu schaffen. Auch müssten die Wohneinrichtungen und die Werkstätten schnellstmöglich zu inklusiven und gerechten Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten weiterentwickelt werden. "Wir können doch nicht am Dienstag Prof. Dr. Theresia Degener für ihr Wirken für Deutschland im Fachausschuss zur UN-Behindertenrechtskonvention ehren, um am nächsten Tag wieder zu vergessen, was dieser Ausschuss uns ins Stammbuch geschrieben hat", soll die Kanzlerin die Sache auf den Punkt gebracht haben.

Erste Reaktionen aus der CDU/CSU Bundestagsfraktion deuten darauf hin, dass das derzeitige weitgehende Stillschweigen, was progressive Weiterentwicklungen zu Behindertenfragen anbelangt, konsequent fortgeführt wird. Man scheint sich hier, ähnlich wie 1994 als der damalige Kanzler Helmut Kohl plötzlich im Wahlkampf verkündete, dass der https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=2ahUKEwi-zsLhuK7hAhVG16QKHbPhAXgQFjAAegQIBhAC&url=http%3A%2F%2Fberliner-behindertenzeitung.de%2F&usg=AOvVaw2u3kcpt1FPR-1PoB894Nq3Widerstand der Union gegen die Aufnahme eines Benachteilgungsverbots behinderter Menschen ins Grundgesetgz aufgegeben wurde, ganz nach dem Willen der Kanzlerin zu richten. Ob es die SPD schafft, diese historische Chance zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu nutzen und entsprechende ergänzende Vorschläge einzubringen, steht noch in den Sternen.

Von Vertreter*innen von Behindertenverbänden war am frühen Morgen noch nichts zu den überraschenden Plänen der Kanzlerin zu vernehmen. Sie müssen ihre Forderungskataloge angesichts dieser Entwicklungen wohl erst neu überarbeiten. Wenn das, was am frühen Morgen dieses 1. April durchsickerte, wirklich geändert wird, könnten die Forderungskataloge zukünftig wesentlich kürzer werden. Ob die Verbände an diesem historischen Tag einmal auf die sonst von der Regierung immer so großzügig gewährten Fristen für die Beteiligung von sieben bis zehn Tagen verzichten, ist noch offen. Die Kanzlerin will den Verbänden auf jeden Fall dahingehend entgegenkommen, dass zukünftig die neuen Allgemeinen Bermerkungen des Fachausschusses der Vereinten Nationen zur Partizipation konsequent umgesetzt werden. Man darf also gespannt sein, was der Tag heute noch alles bringen wird, die kobinet-nachrichten haben schon einmal ein Pressezelt vor dem Reichstag in Berlin aufgeschlagen.

18.3.2019Wahlrechtsschlüsse Beseitigen
 Wahlrecht soll erst nach Europawahl geändert werden

Berlin (kobinet) Die Diskussion um die Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse hat in der letzten Woche einige Kapriolen geschlagen. Am Freitag hat der Deutsche Bundestag schließlich, entgegen mancher Meldungen in der Presse, die Wahlrechtsausschlüsse nicht abgeschafft, sondern lediglich einen Antrag von CDU, SPD und CSU verabschiedet, dass das Wahlrecht zum 1. Juli 2019 geändert werden soll - also nach der Europawahl. Schon lange vorliegende Anträge - einerseits von der FDP und andererseits ein gemeinsamer Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und LINKEN -, die die Abschaffung der Wahlrechtsauschlüsse vor der Europawahl ermöglicht hätten, wurde von allen der anwesenden Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU, SPD und CSU in namentlicher Abstimmung abgelehnt.

Die Diskussion um die Wahlrechtsausschlüsse war nach Meinung einer Reihe von Kenner*innen der behindertenpolitischen Szene ein Lehrstück im Hinblick auf parlamentarische Winkelzüge. Nachdem der Antrag der FDP und der gemeinsame Antrag von Bündnis 90/Die Grünen in den letzten Monaten immer wieder im Ausschuss aufgeschoben wurde, legten die Koalitionsfraktionen Anfang letzter Woche nun einen eigenen gemeinsamen Antrag vor, der lediglich eine Absichtserklärung für Gesetzesänderungen ist, die in den nächsten Wochen vorgenommen werden sollen. Es gibt zwar gerade aufgrund des Verfassungsgerichtsurteils gegen pauschale Wahlrechtsausschlüsse keinen Zweifel daran, dass das Wahlrecht nun auch entsprechend geändert wird, aber durch dieses Vorgehen werden Menschen, die gesetzliche Betreuung in allen Bereichen nutzen oder wegen Schuldunfähigkeit im Maßregelvollzug sind, auch von der am 26. Mai anstehenden Europawahl ausgeschlossen. Und dies obwohl das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss die gleichen Wahlrechtsausschlüsse bei der Bundestagswahl als verfassungswidrig erklärt hatte. Entsprechende Beschwerden beim Verfassungsgericht zur Europawahl sind also bewusst in Kauf genommen worden und vorprogrammiert.

Die Argumente der Abgeordneten der Koalitionsfraktionen waren in der Debatte nach Ansicht des NETZWERK ARTIKEL 3 schwach. Einerseits wurde entgegen so mancher Ankündigung, vor allem von SPD-Abgeordneten, der letzten Monate, dass eine Änderung des Wahlrechts zur Europawahl zeitlich noch möglich sei, plötzlich die Europäische Kommission für Demokratie und Recht (Venedig-Kommission) hervorgekramt, die festgelegt hat, dass Änderungen am Wahlrechtssystem jeweils mindestens ein Jahr vor einer Wahl erfolgen sollen. Während es Deutschland sonst gerade in der Behindertenpolitik nicht immer so eilig hat, EU-Recht umzusetzen, wurde diese Begründung sehr ernst genommen. Als ob gerade die EU, die die UN-Behindertenrechtskonventiion auch verabschiedet hat, wegen 85.000 Menschen, die nun wie alle anderen auch wählen dürfen, hier plötzlich intervenieren würde, weil das Wahlergebnis dadurch massiv verfälscht wird.

Und das zweite Argument, dass die Wahllisten für die Europawahl schon aufgestellt sind und somit das passive Wahlrecht, also die Aufstellung als Kandidat*in für die Europawahl, nicht mehr möglich wäre, wirkte in der Debatte auch schwach. Man verweigert den Betroffenen also lieber die Wahl ganz, als dass man ihnen wenigstens die Abgabe ihrer Stimme - also das aktive Wahlrecht - ermöglicht, was bei einem Kompromiss kein Problem gewesen wäre. "Warum schaffen es gerade eine Reihe von Bundesländern ihr Wahlrecht schnell zu ändern, obwohl dort auch die Listen für die Wahlen schon aufgestellt sind?", fragte sich so manche verwunderte Zuhörer*innen der Debatte.

Wie es genau bei den einzelnen namentlichen Abstimmungen ausgegangen ist und welche Abgeordneten zu den verschiedenen Anträgen gestimmt haben, das lässt sich in folgenden Links genau nachlesen. Kurz zusammengefasst hatte niemand der Anwesenden aus der Regierungskoalition aus CDU, SPD und CSU den Mut oder das Ansinnen, sich zu enthalten, geschweige denn doch noch dafür zu stimmen, dass diejenigen, die seit Jahren von Wahlen ausgeschlossen sind, nun doch noch bei der Europawahl wählen können. Das erinnerte doch sehr an die Abstimmung vom Mai 2016 als sich lediglich Hubert Hüppe von der CDU traute, nicht für ein Bundesbehindertengleichstellungsgesetz zu stimmen, das auch weiterin Barrieren von privaten Anbietern von Dienstleistungen und Produkten akzeptiert.

https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung?id=586
https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung?id=587
https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung?id=588

5.2.2019Erster barrierefreier Spielplatz im Bezirk Marzahn-Hellersdorf entsteht an der Schönagelstraße
 2019 wird mit der Spielanlage „Kiezpark“ der erste barrierefreie Spielplatz des Bezirkes entstehen. Vorausgegangen sind umfangreiche Beteiligungsprozesse mit den Anliegern und Vertretern des BSC Marzahn, eines Fußball-Breitensportvereins mit einer vielfältigen Jugendarbeit, sowie dem Beauftragten für Menschen mit Behinderungen.
Der öffentliche Spielraum wird so konzipiert, dass er von Menschen jedes Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten für ein gemeinsames Spiel besucht werden kann und folgt damit dem Prinzip „Design for All“.
Das Thema Inklusion durchzieht die gesamte Gestaltung, mit dem Ziel, einen generations-übergreifenden Spielplatz ohne Einschränkungen für alle Nutzergruppen zu schaffen, mit der Absicht Generationen, Nationalitäten, Bevölkerungsschichten und Menschen mit Einschränkung wieder verstärkt zusammenzubringen.
Auf Grund des großen Interesses an einer Mitnutzung durch die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung, auch in Verbindung mit den geplanten Paradiesgärten, wurde bei der Planung besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt. Die Wegebreiten und –beläge sowie die Zugänglichkeiten zu den einzelnen Spielgeräten sind auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen abgestimmt und entsprechen der DIN 18024. Durch das Wegesystem ist auch den Rollstuhlfahrern der Zugang zu Spielgeräten möglich. In das Konzept des Spielplatzes flossen viele praktischen Ideen, geplant wurden insbesondere Spielanlagen, die mit Rollstuhl be- und unterfahren werden können, vom Rollstuhl aus bedient werden oder über Rampen erreichbar sind. Damit wird es auch Kindern mit Mobilitätseinschränkungen ermöglicht, den „Kiezpark“ eigenständig zu erleben, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
Das Einzugsgebiet, in dem sich die Neuplanung Spielanlage „Kiezpark“ befindet, ist mit Spielplätzen unterversorgt. Daher besteht dringender Handlungsbedarf, einen attraktiven öffentlichen Platz zum Spielen, als Treff- und Erholungsort zu ermöglichen.
Die Spielgeräte sind bereits fertiggestellt, die Geländemodellierung wird im Frühjahr 2019 beginnen. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für September 2019 vorgesehen. Das Projekt hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 1,1 Millionen Euro.

20.11.2018"Life Spot" im Schloss Biesdorf - ein „Partizipatorisches Projekt von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung“
 Ein Memospiel mit besonderer Geschichte. Unter der künstlerischen Leitung von Carola Rümper (Atelier mp43 in Hellersdorf) ist im Schloss Biesdorf eine ungewöhnliche Ausstellung gewachsen: ein „Partizipatorisches Projekt von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung“. In dem Projekt steht die ehrenamtliche Tätigkeit von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung im Mittelpunkt. Meist werden sie in der Gesellschaft nur als Hilfsbedürftige wahrgenommen. Das will das Projekt aufbrechen. In einem begleiteten künstlerischen Prozess entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotografien, die das eigene Ehrenamt repräsentieren. Die fotografischen Ergebnisse wurden in dem Memospiel „Life Spot“ zusammengefasst. In der Ausstellung sind alle entstandenen Fotografien auf dem Boden liegend als Riesen-Memo zu sehen. Die raumgreifende Installation ist gleichzeitig begehbare Spielfläche, jede einzelne ist Spielkarte, 45 mal 45 Zentimeter groß. Die Besucherinnen und Besucher sind aufgefordert, wie im kleineren Vorbild die jeweils gleichen Bildpaare zu finden. Bis zum 8. Februar ist das noch möglich – so lange ist die Ausstellung zu sehen

30.9.2018Prototyp der neuen Berliner City-Toilette durch die Wall GmbH vorgestellt
 Seit September 2018 steht ein voll funktionsfähiger Prototyp der neuen Berliner City-Toilette vor dem Roten Rathaus. Im Gegensatz zu den älteren Modellen sind die Innen- und Außenwände der neuen Häuschen in einem Material aus Steingut mit glasharter Oberfläche ausgebildet und unempfindlich gegenüber Grafitti. Auch innen ist die neue City-Toilette barrierefrei. Die Sicherheitstaster sprechen vier Sinne an. Eine Sprachansage gibt den Status der City-Toilette wieder und hilft sehbehinderten Menschen. Am Bedienfeld sind die Bezahl- und Öffnungsmöglichkeiten abIesbar. Das Euroschlüsselsystem garantiert Menschen mit körperlichen Einschränkungen den kostenfreien Zugang. Die neue City-Toilette bietet wie gewohnt einen Münzeinwurf und zusätzlich eine digitale Bezahloption per Smartphone-App. Diese wird ab dem 01.01.2019 kostenlos zum Download bereitstehen. Über die App soll neben der Bezahlung auch das Suchen und Finden einer City-Toilette, das Bewerten der Anlagen und Melden von Störungen ermöglicht werden. Der WC-Sitz ist eine Eigenentwicklung der Wall GmbH, ist antibakteriell beschichtet und selbstreinigend. Die neue City-Toilette wurde in Modulbauweise konzipiert, wodurch sie je nach Standort und Bedarf in Kombination mit Pissoirs, als Mehrplatzanlage oder auch mit einem Kiosk erbaut und erweitert werden kann. Neu für eine City-Toilette in Berlin ist die Integration eines Kinderwickeltischs an manchen Standorten. Die Toiletten werden vollautomatisch gereinigt und getrocknet. Eine spezielle Innenraumüberwachung scanne außerdem liegengebliebene Gegenstände und verhindere somit das Schließen der Tür nach Benutzung. Berlin will bis zu 370 Toiletten über die Wall GmbH betreiben lassen. 2019 sollen knapp 100 Toiletten ausgetauscht und modernisiert werden, weitere 30 werden neu errichtet. Davon wird sich auch eine in Marzahn-Hellersdorf, am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße befinden

26.9.2018Sozialer Wohnungsbau geht nur barrierefrei !
 Jürgen Dusel, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Zum Wohngipfel im Bundeskanzleramt am 21. September 2018, fordert der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, Barrierefreiheit zur Voraussetzung für geplante Investitionen des Bundes in den sozialen Wohnungsbau zu machen.

„Nur barrierefreier Wohnungsbau verdient den Namen sozialer Wohnungsbau. Deswegen dürfen keine neuen Wohnungen mit Barrieren gebaut werden. Für Menschen mit Behinderungen ist Barrierefreiheit eine Voraussetzung für ein würdiges Leben, weil sie Handlungsfreiheit gibt, die Möglichkeit selbstbestimmt zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben. Barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum hat eine starke soziale Dimension und ist für eine offene Gesellschaft unerlässlich,“ so Dusel.

„Nicht nur die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen wird durch Barrierefreiheit gesteigert. Familien mit Kindern oder ältere Menschen profitieren genauso. Deswegen ist sie gerade auch vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft ein wirtschaftlicher Standortvorteil. Sie muss zum Qualitätsstandard werden,“ fordert Jürgen Dusel.

Aus Sicht des Beauftragten sollte außerdem geprüft werden, welche steuerlichen Vergünstigungen für Bauherren, die barrierefreien Wohnraum bereitstellen, gewährt werden können. Zudem sollten Maßnahmen wie das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen", für das die Bundesregierung Fördermittel bereitstellt, weiter ausgebaut und stärker gefördert werden. Die Regierungskoalition hat sich in ihrem Koalitionsvertrag verpflichtet, barrierefreien Wohnungsbau zu fördern.

Zum Wohngipfel sind alle Akteure eingeladen, die etwas mit Bauen zu tun haben und die einen Beitrag zu mehr Wohnungen leisten können. Dazu zählen Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen, Mietervertretungen, die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, die Gewerkschaften und die Bauwirtschaft.


19.9.2018Aktion Mensch-Umfrage zum Weltkindertag 2018 zeigt: Für Kinder gehört Inklusion heute schon zur Normalität
 Bonn, 13. September. Kinder in Deutschland begegnen dem Thema Inklusion positiv und unvoreingenommen. Dieses deutliche Stimmungsbild zeigt eine bundesweite Befragung von Ipsos im Auftrag der Aktion Mensch unter 300 Kindern im schulpflichtigen Alter. So findet es die große Mehrheit der Kinder (94 Prozent) zwischen sechs und 14 Jahren gut (44 Prozent) oder normal (50 Prozent), wenn Kinder mit Behinderung überall dabei sind. Und das nicht nur in der Theorie: Fast 60 Prozent der befragten Mädchen und Jungen geben an, mindestens ein Kind mit einer Behinderung zu kennen.

„Die Ergebnisse der Befragung zeigen, wie wichtig Inklusion von Anfang an ist. Wenn Kinder gemeinsam aufwachsen, wird Inklusion im weiteren Leben selbstverständlich“, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.

Für ihre positive Einstellung haben die Kinder gute Gründe: Fast zwei Drittel der Mädchen und Jungen sehen in Inklusion die Möglichkeit, dass sich Kinder mit und ohne Behinderung gegenseitig helfen können. Auch der Wunsch, sich besser kennenzulernen, spielt eine wichtige Rolle – für Schüler weiterführender Schulen noch deutlicher (51 Prozent) als für Grundschulkinder (32 Prozent). Dabei fällt jedoch auf, dass Begegnungen zwischen Kindern mit und ohne Behinderung überwiegend in der Schule stattfinden (77 Prozent) und nur selten in der Freizeit (18 Prozent) oder bei anderen Aktivitäten.

Barrieren und Berührungsängste als größte Hindernisse
Warum Inklusion noch nicht überall funktioniert – auch dazu haben die Kinder eine klare Meinung. Für die Mehrheit der Mädchen und Jungen (66 Prozent) ist mangelnde Barrierefreiheit ein Grund, warum Kinder mit Behinderung manchmal nicht dabei sein können. Allerdings vermuten auch 41 Prozent der Schüler, dass viele Angst haben, im Umgang mit Menschen mit Behinderung etwas Falsches zu machen oder zu sagen. Entsprechend sehen die befragten Kinder in diesen Bereichen auch den größten Handlungsbedarf: 60 Prozent stimmen dem Lösungsansatz „Beim Bauen muss man mitdenken“ zu. Ebenso viele Mädchen und Jungen sind der Meinung, dass Kinder mit Behinderung nicht ausgeschlossen (60 Prozent) und Berührungsängste überwunden werden sollten (56 Prozent), damit Inklusion funktionieren kann.

6.9.2018STADT UND LAND feiert Richtfest für 308 Mietwohnungen in Marzahn-Hellersdorf
 Ein Drittel aller Wohnungen wird barrierefrei sein.

Die beiden STADT UND LAND Geschäftsführer Anne Keilholz und Ingo Malter feierten am Dienstag gemeinsam mit Sebastian Scheel, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, und Marcus Becker, Geschäftsführer der Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH, das Richtfest für das Ensemble. Die Wohnungen sollen ab dem 1. Quartal 2020 bezogen werden können.

Das neue Wohnquartier wird auf einem Grundstück zwischen Louis-Lewin-Straße, Schwarzheider Straße und Forster Straße sowie dem Stadtrand zum Land Brandenburg errichtet. Dort entstehen zumeist kleine Mietwohnungen mit insgesamt 17.300 Quadratmetern Wohnfläche. Der Wohnungsmix beträgt bezogen auf die Gesamtwohnfläche 61 Prozent 2-Zimmer-Wohnungen, 29 Prozent 3-Zimmer-Wohnungen und 10 Prozent 4-Zimmer-Wohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon, eine Terrasse oder eine Terrasse mit kleinem Garten. Ein Drittel aller Wohnungen wird barrierefrei sein.

Die Höhe der Wohnanlage fügt sich harmonisch in die umgebende Bebauung ein. So ist das Neubauvorhaben entlang der Louis-Lewin-Straße sechsgeschossig mit Staffelgeschoss, für die anderen Gebäude sieht die Planung fünf Geschosse mit Staffelgeschoss vor. Eine Öffnung des Wohnblockes nach Süden an der Forster Straße sorgt zudem für bestmögliche Belichtungsverhältnisse im Innenbereich. Die Hälfte der Wohnungen wird nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen des Landes Berlin errichtet und für 6,50 Euro nettokalt pro Quadratmeter vermietet. Die frei finanzierten Wohnungen wird die landeseigene STADT UND LAND durchschnittlich für 9 Euro nettokalt pro Quadratmeter anbieten.

Der Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Sebastian Scheel, erklärt anlässlich des Richtfests: „Es ist von zentraler Bedeutung für Berlin, dass die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zügig Wohnraum errichten, der variabel, qualitätsvoll und bezahlbar ist. Dabei ist es esonders erfreulich, dass die STADT UND LAND hier neben den 154 geförderten Wohnungen auch frei finanzierte Wohnungen zu einer Miete von durchschnittlich 9 Euro nettokalt pro Quadratmeter baut und damit weit unter den Angebotsmieten auf dem freien Markt liegt.“

22.8.2018Öffentliche Toiletten
 Ende 06/2018 hat die Senatsverwaltung die Zuschlagserteilung für den Betrieb der öffentlichen Toiletten für die kommenden 15 Jahre bekanntgegeben. Den Zuschlag erhielt die Wall GmbH. Der alte Betreiber ist auch der neue. Dennoch werde sich viel ändern. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, würden die bisherigen Toilettenanlagen durch neue ersetzt. Sie sollen demnach modern und barrierefrei sein. In einer ersten Stufe sollen in den kommenden zwei Jahren 193 neue Anlagen gebaut werden. Das sind 23 Toiletten mehr als im Toilettenkonzept geplant. Die 37 Toilettenanlagen im Bestand des Landes Berlin werde Wall weiter betreiben, zudem würden weitere 50 Anlagen „auf anderer Grundlage" betrieben. Insgesamt ergäben sich so 280 Anlagen in der Grundversorgung. Die neuen Unisex-Toiletten werden als Modultoiletten errichtet, die eine einheitliche Gestaltung aufweisen und bei Bedarf erweitert werden können. 28 Anlagen erhalten Wickeltische, 85 Anlagen ein kostenfreies Pissoir. An 43 Standorten werden Toiletten mit mehreren Sitzplätzen errichtet. Eine speziell für Berlin entwickelte Toiletten-App soll das Finden der nächsten Toilette erleichtern, den Betriebszustand anzeigen und eine digitale Bezahlmöglichkeit bieten.



2.7.2018Notrufe und Telefongespräche in Gebärdensprache sind ab sofort rund um die Uhr möglich
 Der Vermittlungsdienst, der Telefongespräche zwischen hörenden Menschen und Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen durch die simultane Übersetzung eines Gebärdensprachdolmetschers ermöglicht, steht ab sofort rund um die Uhr zur Verfügung. In Deutschland gibt es ca. 80.000 Gehörlose und bis zu acht Millionen Menschen, die beim Sprechen und Hören teilweise sehr stark eingeschränkt sind. Die Initiative für den 24-Stunden-Service ging 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus. Bislang stand der Vermittlungsdienst lediglich zwischen 08:00 und 23:00 Uhr zur Verfügung.

27.6.2018Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
 Im Rahmen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird, hat auch die Beratungsstelle im Berliner Behindertenverband (Kurzform BBV ) seit dem 01. Januar offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Künftig stehen allen Interessierten nun vier kompetente Ansprechpartner für Fragen rund ums Thema Teilhabe zur Verfügung.

Mit dem Bundesteilhabegesetz wurden im neuen § 32 des Neunten Sozialgesetzbuchs (SGB IX) die gesetzlichen Voraussetzungen für ein unentgeltliches, allen Menschen mit (drohenden) Behinderungen und ihren Angehörigen offenstehendes und Orientierung gebendes Angebot zur Beratung über Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe geschaffen. Bundesweit sind über 400 Beratungsstellen eingerichtet worden, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert werden. Auch der BBV hat einen Zuschlag bekommen und bietet seit Jahresanfang die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung an. Ab jetzt stehen Ihnen vier kompetente BBV-Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema Teilhabe zur Verfügung.

Die EUTB-Beratungszeiten des Berliner Behindertenverbands sind:
Dienstag: 10:00 – 13:00 Uhr
Mittwoch: 12:00 – 15:00 Uhr
Donnerstag: 16:00 – 19:00 Uhr
Freitag: 13:00 – 16:00 Uhr
Samstag: 13:00 – 16:00 Uhr

WICHTIG Um eine angemessene Beratung gewährleisten zu können, ist eine Terminvereinbarung erforderlich.

Kontaktdaten: Geschäftsstelle des Berliner Behindertenverbands (Adresse: Jägerstraße 63 D, 10117 Berlin).

Telefon: 030/204 38 48

E-Mail: teilhabeberatung@ bbv-ev.de

Die Beratungstermine finden in den barrierefreien Räumen des BBV statt. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden.